Mittwoch, 9. November 2016

Ingwershot selbstgemacht: So gut wie bei Kaltpresse, Great Berry und Wndrfuel?

Ingwershot selbstgemacht: Immunboost mit Zitronensaft

Vermutlich gehört sich das nicht. Aber ich werde mich jetzt einfach mal selbst ziteren: 

Ich nehme einen kleinen Schluck und fühle mich wie nach dem Biss in eine eiskalte Zitrone. Augen auf, Rücken gerade, Gehirn voll da. Und die Gewissheit, dass mich heute nichts mehr schocken kann.

So habe ich meine erste Ingwershot-Erfahrung beschrieben, als ich mich für WE ARE CITY durch die fabelhafte Welt von Great Berry testen durfte. Seitdem bin ich angefixt. Ich habe wieder einen gekauft. Und wieder. Allerdings wird mein erster Ingwershot leider im Belgischen Viertel und daher außerhalb meiner täglichen Reichweite verkauft. 

Deshalb bin ich zu Wndrfuel gegangen. Und obwohl ich den Laden wirklich toll finde, das Konzept wunderbar und die Smoothies hervorragend: Beim Ingwershot ist noch Luft nach oben. Sorry, aber der hatte eher den Effekt von Orangensaft: einfach nicht scharf genug. Die Kaltpresse bei mir um die Ecke konnte da schon eher mithalten aber die Zwei-Euro-irgendwas pro Fläschchen gehen irgendwann ins Geld. Also fragte ich mich: Könnte man nicht selbst? Warum eigentlich nicht? Kann doch nicht so schwer sein?

Zutaten für Ingwershots: Ingwer, Zitronensaft, Kurkuma

Ich habe ein wenig gegoogelt und natürlich einige Infos zu diesem aktuellen Trendgetränk gefunden, das ein totaler Immun-Booster sein und im nassfiesen Winter gegen Erkältungsattacken helfen soll. Entschieden habe ich mich für folgende Variante:

Zutaten für zwei Portionen (je 50 ml): 
Frischer Saft von 1,5 Zitronen
Ein großes Stück Ingwer
Ein wenig frischen Kurkuma

Ich weiß, die Mengenangaben sind eher ungenau, aber wenn ihr euch an dem obenstehenden Bild orientiert, bekommt ihr ein Gefühl für meine Menge.

Zubereitung: 
Die Zitrone auspressen. Ingwer und Kurkuma schälen und möglichst fein reiben dann alles miteinander vermengen. Die Flüssigkeit mit einem Pürierstab bearbeiten, bis sie möglichst homogen ist und die Ingwer- und Kurkumastückchen weitgehend aufgelöst sind. In kleine Fläschchen umfüllen und dann am besten kühl lagern. In einigen Rezepten wird auch noch Honig untergemischt, aber ich muss sagen: Ich fand es so ziemlich geil. Scharf natürlich, dieser Shot brennt im Mund. Aber für mich ist das Teil des echten Ingwershot-Gefühls.

Zubereitung von Ingwershots: klappt auch zuhause

Fazit nach Produktionsphase 1: Eigentlich ist der selbstgemachte Kurze fast so gut wie die Profi-Variante. Ich könnte mich dran gewöhnen, meinen persönlichen Ingwershot-Vorrat im Kühlschrank stehen zu haben, vielleicht geh ich damit in Serie. Nur die These, dass mich nach dem Verzehr nichts mehr schocken kann, die muss ich relativieren am Tag, an dem Donald Trump die US-Wahl gewonnen hat. Dieser Irrsinnige kann auch von einer ganzen Armee Ingwershots nicht gestoppt werden. Aber vielleicht immerhin die nächste Erkältung.

Keine Kommentare: